Felix Magath Vergrößern

Felix Magath

Claus Feldner
Das kleine FELIX MAGATH Buch.
„Ich lasse meine Spieler die Härte dieser Welt spüren.“ „Maggie“, das „Besatzerkind“ und Kuschel-Sonntage mit der Familie ... Geschichten und Anekdoten, seine Sprüche.
88 Seiten, ca. 70 S/W-Fotos.

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978-3-941499-80-5

11,90 €


Mitunter bis früh morgens soll Magath in seiner Zeit bei Victoria Aschaffenburg im „Schlappeseppel“, der ältesten Wirtschaft in Aschaffenburgs, in der Schlossgasse gefeiert haben, um dann vom Präsidenten am nächsten Tag persönlich zuhause abgeholt zu werden, damit er wenigstens die zweite Halbzeit eingewechselt werden konnte. Und auch zu seiner Bundesligazeit in Hamburg, hat er zunächst die „Puppen tanzen lassen“. Doch dann kam Trainer Branco Zebec zum HSV ...
Felix bedeutet ja der „Glückliche“, doch so sehr glücklich waren Mutter und Sohn Magath anfangs sicher nicht. Das deutsche „Wirtschaftswunder“ war bei ihnen noch lange nicht angekommen. Als Fabrikarbeiterin, Verkäuferin und später als Mitarbeiterin von American Express hatte Helene Magath nur wenig Geld zur Verfügung und musste jeden Pfennig rumdrehen, den sie für sich und ihren Jungen ausgab. Aber zu der Zeit rief man ihren Sohn ja auch noch Wolfgang. Wolfgang war bis dahin oft allein, bis er schließlich mit sieben Jahren mit dem Fußballspielen im Verein begann und dem VfR Nilkheim (Stadtteil Aschaffenburgs) beitrat ...
Felix Magath erzählt später: „Wäre mein Vater da gewesen, hätte sich meine Mutter mehr um mich kümmern können und mich nicht ständig auf den Bolzplatz gelassen. Aber was wäre dann wohl aus mir geworden?“ Und sein ehemaliger Jugendtrainer und väterlicher Freund Alexander Petschner sagte einmal über seinen Schützling: „Im letzten Moment hat er die Kurve gekriegt.“