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Geboren in den 40ern

Wolfgang Rudolph
Oh je, wie doch die Zeit vergeht!
80 S., gebunden, zahlr. S/w-Fotos

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978-3-937924-21-3

9,90 €

Erinnerungen werden wach!
Geboren in den 40er Jahren: Kindheit und Jugend waren geprägt von der kargen Nachkriegszeit. Langsam, für die meisten zunächst kaum spürbar, ging’s wirtschaftlich aufwärts. Gleichsam ging ein Aufbegehren gegen autoritäre Strukturen durch fast sämtliche gesellschaftliche Bereiche. Hauptsächlich junge Menschen ließen sich schließlich mehr oder weniger vom Protest der Studentenbewegung mitreißen.
Für Jugendliche und junge Erwachsene waren die 50er und später auch 60er Jahre voller neuer kultureller Erfahrungen. Eine Jugendbewegung entstand, mit neuen Idolen aus Film und Musik. Der Rock ‘n’ Roll und dann der Beat hielten Einzug, Kleidung und Verhalten änderten sich, antiautoritäre Formen bis hin zum Phänomen der „Halbstarken“ machten sich breit. Und Ende der sechziger Jahre entstand dann auch eine neue politische Kultur, ebenfalls antiautoritär und gegen alles gerichtet, was nach „Establishment“ roch.
Nicht alle haben diese Zeit genauso erlebt: auf dem Land, in der Kleinstadt oder in der Großstadt, als Schüler, Student oder Lehrling. Formen des Widerstands, des Aufbegehrens gegen das Althergebrachte entwickelten sich sehr unterschiedlich.
Aber wir alle kennen diese Phasen, und sie haben uns, ob wir das wollen oder nicht, geprägt. Sei es der Widerstand gegen die Eltern, langes Haar auch für Jungen zu kultivieren oder das politische Aufbegehren gegen autoritäre politische Strukturen.
Heute ist es interessant, sich an die Jahrzehnte zu erinnern, die uns als Jugendliche und junge Erwachsene beeinflusst haben. Wie war das damals? Habe ich das auch so erlebt, oder anders? Woran erinnere ich mich noch? Lassen Sie sich anregen.